Die Geschichte des Hauses Bertone

Gründerzeit

Der Karosseriebau entstand, was naheliegend war, aus dem Kutschenbau, viele Bezeichnungen wie Limousine oder Coupé belegen das noch heute. So war es auch kein Wunder, daß ein gewisser 28jähriger Giovanni Bertone 1912 in Turin keine Autofabrik gründete, sondern als gelernter Wagner einen Betrieb der Anfangs nur Wagenräder aus Holz und Holzkarosserien für Pferdefuhrwerke baute.

Aber alles fängt mal klein an. Das gilt auch für den (pünktlich zum ersten Weltkrieg) 1914 geborenen Sohn Giuseppe, der so mit dem Fahrzeugbau zusammen aufwächst. Giuseppe wird aber schon bald nur noch bei seinem Kosenamen "Nuccio" gerufen, den er bis heute beibehalten hat und ihn so zu einem Begriff in der Automobilwelt machte. Doch zurück zu den Anfängen.

Zum Automobil fand Giovanni Bertone erst im Jahr 1920/21 als er das erste Auto, einen SPA 35/50 HP Sporttorpedo, einkleidete.

 

Zu dieser Zeit war es bei teuren und exklusiven Fahrzeugen üblich, beim Fahrzeughersteller nur das Fahrgestell mit Rahmen und kompletter Mechanik zu bestellen, um den Aufbau dann beim Spezialisten anfertigen zu lassen. Eigene Vorstellungen über das Aussehen und die Ausstattung wurden dabei individuell berücksichtigt, so daß aus dieser Epoche kaum ein Wagen dem anderen gleicht.

Ein Fiat 501 Rennwagen und Aufbauten für alte italienische Marken wie FAST, CHIRIBIRI, SCAT, ISOTTA-FRASCHINI und CEIRANO folgten in den nächsten Jahren, als der kleine Nuccio noch die Schulbank drückte.

Nuccios Eintritt in die Firma

Nuccio trat 1934 mit 20 Jahren in die elterliche Firma ein, nach Absolvierung einer - man glaubt es kaum - Buchhalterlehre. Geschadet hat das ihm und der Firma jedoch keineswegs, führte er doch, vielleicht gerade wegen dieser Ausbildung, zusammen mit seinem Vater das Unternehmen erfolgreich durch die nicht unbedingt leichten 30er und 40er Jahre.

Mit beginnender Massenfertigung (noch nicht vergleichbar mit heutiger Stückzahlen) mußten die Hersteller von Klein- u. Mittelklassewagen einen standardisierten Aufbau zu günstigen Preisen anbieten. Diesen bezogen viele Automobilproduzenten mangels eigenem Karosseriebau dann von den Spezialisten. Und zu einem solchen mauserte sich Bertone.

Serienfertigungen von 50 - 100 gleichartigen Aufbauten für FIAT, später auch LANCIA, brachten Jahresstückzahlen von bis zu 500 Einheiten, eine für diese Zeit stolze Zahl.

Neubeginn nach dem Krieg

Nach dem 2. Weltkrieg veränderte sich die Welt nicht nur bei den Großen, sondern auch die Bedingungen für die kleinen Karossiers veränderten sich stark. Einmal nahm die Nachfrage nach teuren Sonderaufbauten im verarmten Nachkriegseuropa stark ab, so daß die Produktion bei BERTONE nicht mehr ganzjährig ausgelastet war, zudem ließen die Händler sich bis zu 36 Monaten um die Zahlung bitten.

Andererseits änderte sich im Verlaufe der 50er Jahre die technische Basis. Der selbsttragende Aufbau wurde immer häufiger eingesetzt, so daß der Aufwand für Sonderanfertigungen um ein vielfaches größer wurde, sowohl bei der Konstruktion wie bei der Fertigung.

Zahlreiche Carrozzeria standen um 1950 vor diesen Schwierigkeiten. Große Namen in Europa überlebten diese Zeit gar nicht oder nicht lange. Manche existierten nur noch als Repararturwerkstatt, andere wurden von Autoherstellern übernommen. BERTONE ging jedoch in die Offensive und stelle 1952 in Turin Sonderaufbauten auf MG - Fahrgestellen aus.

Arnold der Texaner

Ein reicher Texaner wurde zur Rettung - Mr. (Wacky) Arnold bestellte sofort 200 dieser Autos. Zuerst mußten jedoch die Herren von MG noch davon überzeugt werden, daß diese BERTONE - Arnold-MG keine Gefahr für MG selbst darstellten.

Also besuchten Arnold und Bertone MG in England. Wacky und ein mitgebrachter Gorgonzola-Käse überzeugten jedoch restlos. Arnold blieb BERTONE übrigens über diese Sache hinaus immerhin noch bis 1961 mit dem Bristol-Arnold treu.

Alfa Romeo und das Julchen

Über den Berg war BERTONE damit aber noch lange nicht.

Diese Chance ergab sich erst, als die IRI, die verstaatlichte italienische Industrie zu der auch Alfa Romeo gehörte, in Terminnot geriet.

Alfa Romeo hatte nämlich ein neues Fahrzeug, die Giulietta (Julchen) angekündigt, entsprechende Kredite erhalten und konnte aber wegen Qualitätsproblemen noch keine Produktion aufnehmen. Eile tat Not.

Das ganz auf die Schnelle für die Produktion von ca. 500 Stück entworfenen Coupé Giulietta Sprint sollte Alfa aus der Patsche helfen. Damit allerdings hatte nun BERTONE das Problem.

1954 in Turin vorgestellt schlug die Giulietta Sprint so gut ein, daß die in Frage kommende Stückzahl weit über den Möglichkeiten BERTONES lagen. Improvisation bei der Herstellung und gleichzeitiger Aufbau einer Fertigungsstätte in Grugliasco waren das enorme Risiko welches Nuccio einging.

Die nötigen Investitionen waren riesig, ein Einbruch der Verkaufszahlen hätte das Aus für BERTONE und das eingesetzte Familienvermögen bedeutet. Aber alles ging gut.

Die Giulietta wurde 10 Jahre lang gebaut. ca. 40.000 Stück entstanden in dieser Zeit und BERTONE war damit als Serienhersteller etabliert. Die finanzielle Gratwanderung des jungen Firmenchefs und Hobbyrennfahrers (Herrenfahrer nannte man das damals) war gelungen. Übrigens, ganz erfolglos war Nuccio auch als "Herrenfahrer" nicht. 1953 wurde er mit einem Ferrari Dritter in der Sportwagenklasse bei der Mille Miglia. Alle Achtung !! Der junge willensstarke Unternehmer bewies auch damit, daß er nicht nur vielseitig, sondern auch erfolgreich war.

Die Designer

Franco Scaglione und die Luftschwingen:

Nuccios Ausbildung als Buchhalter hatte sich wohl bezahlt gemacht, fürs Design leistete man sich jetzt Profis. Was den Cavalliere ("Ritter der Arbeit") BERTONE auszeichnete, was sein Gespür für junge, talentierte Zeichner.

Schon in den 30er Jahren entwarf Mario Revelli de Beaumont verschiedentlich Fahrzeuge für die Carozzeria.

In den Jahren 1951 - 58 entwickelte sich jedoch der Flugzeugingenieur Franco Scaglione zu einem der großen Stylisten. Seine Herkunft aus der Luftfahrt sieht man sehr deutlich an den spektakulären BAT Cars 5, 7 und 9 die mit ihren gebogenen Schwingen wahre Traumwagen der 50er Jahre waren. - Der Kettenraucher Scagoline verließ die Firma 1958 , war noch einige Zeit als freier Designer tätig, u.A. für Alfa Romeo (Tipo 33 Stradale) und Intermeccanica (Indra).

Er verstarb im Juni 1993 an Lungenkrebs in Suvereto/Italien.

 

Giorgietto (Giorgio) Giugiaro - Das Genie

Nachfolger von Scaglione wurde der junge Kunstmaler Giugiaro, mit dem die Desingabteilung zu ungeahnter Größe auflief. Jährlich mindestens 1 - 2 Kreationen für die Salons, Turin, Genf oder Paris zeugten von der Schaffenskraft dieser Zeit. Zwischen 1959 und 65 war Giugiaro bei BERTONE tätig und schuf solche Meilensteine wie Aston Martin Jet Coupé, Iso Grifo (zusammen mit Bizzarini), Chevrolet Corvair Testudo oder den Alfa Romeo Canguro. Daneben zeichnete er aber auch für Großserienfahrzeuge wie den Fiat 850 Spider und den NSU Sportprinz verantwortlich.

Nach dem Ausscheiden von Giugiaro war Bertone jedoch reichlich sauer - ein Designer, der seinen eigenen Namen vor den Bertones stellte, ein Auto, den 850 Spider, gar als sein Auto bezeichnete - unvorstellbar !! Zumindest war Bertone tief enttäuscht und niemals wieder sollte ihm soetwas passieren.

Offensichtlich war mit ihm als Chef auch nicht immer gut Kirschen essen.

Giugiaro machte sich nach einer kurzen Zeit bei Ghia mit der Firma Ital Design selbständig. Diese Firma prägt bis zum heutigen Tag das Straßenbild in Europa nachhaltig (z.B. mit dem Golf I, dem Panda uvm., mehr Fahrzeuge weiter unten).

Im Jahr 2010 verkaufte er dieses Unternehmen an den VW-Konzern.

Marcello Gandini, der Stille

Nun, als Nachfolger Giugiaros wurde noch 1965 Marcello Gandini vorgestellt. In der Presse als schüchterner, nervöser junger Mann beschrieben, hat er in der Zwischenzeit sicherlich genügend Selbstvertrauen erworben.

Gründe dafür liegen wahrhaftig vor, zu Gandinis Werken gehören neben dem Ferrari 408 GT4 die Lamborghinis Miura, Urraco und der bizarre Countach sowie natürlich unser Objekt der Begierde, der X1/9 . Doch auch Audi 50 / VW Polo I verdanken ihm die Form.

Jedoch sollte Bertone mit ihm gleiches wie mit seinem Vorgänger Giugiaro widerfahren: Gandini kündigte 1978 und gründete wie dieser ebenfalls sein eigenes Designstudio, Lamborghini Diablo, Bugatti EB 110 und Cizetta Moroda stammen aus dieser Zeit.

Seit damals ist bei Bertone kein Designer mehr so hervorgetreten, es wird mehr das Team genannt. Trotzdem die Designabteilung wurde danach lange Jahre von Marc Deshamp geleitet, heute ist Filiberto Giannini Präsident der Bertone Styling, Luciano D`Ambrosio Direktor Außendesign, Roberto Piati Geschäftsführer und Eugenio Pagliano Direktor für Innenraum-Design. Die Zeiten der Allroundtalente scheint vorbei.

Die Produktion

1.300 - 1.500 Leute waren mit der Herstellung von 14.000 - 15.000 Autos jährlich beschäftigt!

Auf dem Produktionssektor der Firma entwickelte sich in den Jahren 1960 bis 2005 einiges. War anfangs noch die Giulietta das Hauptprodukt, so folgte dieser stückzahlmäßig der 850 Spider und das Simca 1200 S Coupe. Nebenbei wurden aber noch zahllose Klein- u. Kleinstserien, teilweise im Zweigwerg Caselle, handgedengelt.

Mit der ersten kompletten Eigenkonstruktion, dem X 1/9, wurden die Bänder ab 1972 lange Zeit ausgelastet, der X entwickelte sich für Bertone zum meistgebauten Modell. Als die Verkaufszahlen dennoch nachließen, mußte für Beschäftigung gesorgt werden.

Neben verschiedenen Volvos (Coupes und Honeckers Langversion) wurde als X Nachfolger der Geländewagen Freeclimber unter dem Markennamen Bertone gefertigt. Mit dem Freeclimber unterlief man geschickt die Einfuhrbeschränkung für japanische Autos. Er galt wegen des hohen Anteils an EG-Teilen als EG-Fahrzeug und konnte so als einziger italienischer Geländewagen auf dem Markt bestehen.

Teilweise, gleichzeitig mit dem X1/9, nicht zu vergessen wurde natürlich auch das Ritmo Cabrio montiert, dessen Design im übrigen auch aus dem Hause Bertone stammte. Zwischenzeitlich liefen nach dem Opel Kadett Cabrio und dessen Nachfolger Astra Cabriolet das Astra Coupé und das Astra Cabrio der zweiten Serie in Grugliasco vom Band, ebenso wie das Fiat Punto Cabrio und der BMW Roller C1. Allerdings gelang es nach dem Auslaufen der Opel-Fertigung nicht mehr an Anschlußaufträge zu kommen. Die Fertigung einer kleinen Serie Mini bildete 2008 das Ende der Fertigung in Grugliasco. 

Täglich beschäftigen ca. 120 - 150 Autos ca. 1.300 Arbeiter/innen.

Und der Patrone selbst ?

Die 50er und beginnenden 60er Jahre waren noch ausgefüllt mit dem Aufbau des Werkes und so fand Bertone erst spät, mit 52 Jahren, die Zeit zu heiraten und eine Familie zu gründen. In den Jahren danach mußte das Design Center in Caprie aufgebaut werden und 1972 verstarb, 88 jährig, Vater Giovanni, der fast vergessene Gründer der CAROZZERIA BERTONE.


Marco Filippa,     Lilly Bertone,  Michael Robinson

 

Mitte bis Ende der 70er machten links- und rechtsradikale Gruppen Italien unsicher und dabei nicht mal vor Bertones Villa halt. Die wurde bei einer Aktion einfach in die Luft gesprengt. Außer Sachschaden war nichts zu beklagen, bewaffnete Wachposten vor dem Werk sind seitdem normal.

1989 erlangte Nuccio noch einmal eine späte Ehrung und wurde zum Dr. h.c. des Art Center of Design in Pasadena (L.A./Calif.) ernannt.

Am 27.02. 1997 verstarb Nuccio Bertone im Alter von 82 Jahren.

 

Das Unternehmen nach Nuccio

Die Erben Bertones sind seine Frau Ermelinda (Lilli) und seine Töchter Barbara und Marie-Jeanne.

Bertones Unternehmungen sind danach in 4 Teilbereiche aufgegliedert.

 

Carozzeria Bertone SpA

Firmensitz Grugliasco / Turin. Fahrzeugfertigung, Presidente del Gruppo Bertone und dieses Unternehmensteils ist Paolo Caccamo, besonders unterstützt von Barbara Bertone.

Oscar ICS in Volvera nahe Turin ist ein Unternehmen für die Herstellung und Vertrieb von Autoglas für Kleinserienhersteller und ist zudem auch für die Ersatzteillagerung und Vertrieb zuständig. Beschäftig ca. 100 Mitarbeiter.

Design Machine - übergeordnete Bezeichung von:

Stile Bertone meist als Design Center bezeichnet in Caprie, ca. 25 km westlich von Turin .

Hier arbeiten über 100 Mitarbeiter an Bertone eigenen Entwürfen vom Konzept über den Prototypenbau bis hin zur Fertigungsplanung dazu kommen noch bis zu 30 Mitarbeiter von Fremdfirmen die dort weitergebildet werden. In Caprie werden auch Prototypen für Fremdfirmen nach deren Entwurf gebaut.

Tecnodesign in Turin gehört zur Design Machine ist eine Service und Denkfabrik für Design zur Unterstützung der Automobilindustrie und beschäftigt ca. 60 Angestellte.

 

Insolvenz und Neubeginn

Nur kurz nach der Jahrtausendwende verändern sich die Bedingungen für die unabhängigen Karosseriebauer stark.

Zum Einen bestehen riesige Überkapazitäten bei praktisch allen Herstellern, zum Anderen laufen besonders bei den Bertone Kunden Fiat und Opel die Geschäfte nicht wie erwartet. Dazu kommen noch Fortschritte in der Fertigungsorganisation welche den Herstellern erlauben auch Kleinserien wirtschaftlich in die Großserienproduktion zu integrieren. Die kleinen Spezialisten - Bertone, Pininfarina, Valmet, Karmann, Heuliez, Magna Steyr werden immer weniger gebraucht.

Das alles führt dazu dass - nicht nur bei Bertone - die Aufträge ausgehen.

Als letztes in Grugliasco gefertigtes Modell läuft 2007 eine Sonderserie

Mini Cooper S John Cooper Works GP vom Band.

Anschließend wird das Werk geschlossen.

 

Es folgen verschiedene Versuche die Fertigung wieder anlaufen zu lassen.   TVR,  chinesische Hersteller sind im Gespräch, immer wieder neue Cabrio´s für Fiat etc. alles bleibt ohne Erfolg.

Im Dezember 2008 droht, da noch immer keine neue Produktion angelaufen ist die Insolvenz der gesamten Bertone-Gruppe, das Unternehmen wird unter Insolvenzverwaltung gestellte. Demonstrationen der verbliebenen Arbeiter läuten ein aufregendes Jahr ein. Es gibt Bemühungen, sowohl der Bertone-Töchter als auch von Frau Bertone selbst das Werk zu veräußern. Im Frühjahr läuft die ganze Geschichte auf einen traurigen Höhepunkt zu. Erstmals seit vielen Jahrzehnten wird der neueste Bertone-Prototyp nicht auf dem Genfer Salon vorgestellt. Die Bertone Familie liegt öffentlich und auch per Gericht im Streit um die Verkaufsrechte am Unternehmen. Es erfolgt die Gründung der Firma Bertone Cento, mit dem vermutlich versucht werden soll nach der Auflösung der gesamten Bertone-Gruppe einen Neuanfang zu starten.

Da taucht, geradezu im letzten Augenblick, in Form von Sergio Marchionne dem neuen Fiat-Chef die Rettung auf. Fiat übernimmt das Werk in Grugliasco, die Arbeitnehmer und die damit verbundenen Verpflichtungen. Fiat verspricht Investitionen und die Fertigung von Kleinserien (evtl. Chrysler) an diesem Standort.

Damit ist Bertone gerettet. Zwar gibt es in Zukunft keine Fahrzeugfertigung mehr, das Designcenter in Caprie allerdings bleibt mit dem Namen Stile-Bertone bestehen. Bertone Cento wird aufgelöst.

Stile-Bertone kann einen neuen Anfang wagen, finanzielle Spielräume sind vorhanden, der Nimbus des Namens ungebrochen.

Und der Anfang gelingt !

Zwischenzeitlich ist das Unternehmen vielfältig aufgestellt, nicht nur Automobildesign wird im Haus Bertone entworfen, sondern auch das Design eines neuen Schnellzuges, oder Organisationslösungen für die Krankenhäuser der Region.

Allerdings bleibt ein Wehrmutstropfen bestehen. Von den 90 im Bertonebestand befindlichen Fahrzeugen gehen 84 in den Besitz von Lilly Bertone über. Sechs Fahrzeuge jedoch - dabei die wertvollsten und wichtigsten der Bertone - Geschichte müssen aufgrund der Forderungen des Insolvenzverwalters im Frühjahr 2011 versteigert werden.   


Auf der Homepage http://www.bertone.it ist die Aufgliederung des Unternehmens umfassend dargestellt.


Zusammenstellung:

Streitberg, Andreas 2001 und überarbeitet 2011

 

In unserer Zeitung INSIDER ist ab # 38 eine Fortsetzungsserie unter dem Titel " Blick über'n Tellerrand" zu finden bei der aufgegliedert nach einzelnen Marken ein möglichst genauer Überblick über das Schaffen der Carrozzeria geboten wird.

 

PROTOTIPI:

Designed by BERTONE

  • 1950 Fiat 1900 Western Arrow
  • 1950 Ferrari Cabriolet
  • 1952 Borgward
  • 1952 Abarth Coupé
  • 1953 Dodge Zeder
  • 1953 Aston Martin DB2/4
  • 1953 Fiat/Siata BV 1953 Bentley
  • 1953 Alfa Romeo Bat 5
  • 1954 Alfa Romeo Bat 7
  • 1955 Alfa Romeo Bat 9
  • 1956 Abarth Record
  • 1958 Jaguar XK 140
  • 1958 Ford Zodiac
  • 1959 Maserati 3500
  • 1959 Fiat Osca 1500
  • 1960 Ferrari 250
  • 1960 Gordon Peerless
  • 1961 Ferrari 250 GT
  • 1961 Maserati 5000 Coupé
  • 1961 Aston Martin DB4
  • 1962 Iso Grifo Bizzarrini
  • 1962 Alfa Romeo Coupe' HS
  • 1963 Corvair Testudo (Versteigert 2011)
  • 1964 Alfa Romeo Canguro
  • 1964 Bizzarrini Coupé
  • 1965 Ford Mustang
  • 1966 Jaguar FT
  • 1966 Porsche 911 Spider
  • 1967 Lamborghini Miura Spider
  • 1967 Jaguar Pirana
  • 1967 Alfa Romeo Montreal (Prototipo)(Sammlung Alfa Romeo)
  • 1967 Lamborghini Marzal (Versteigert 2011)
  • 1967 Fiat 125 Executive
  • 1967 Panther
  • 1968 Alfa Romeo Carabo (Sammlung Alfa Romeo)
  • 1969 BMW 2800 Spicup (Privatbesitz in den NL)
  • 1969 Fiat 128 Coupe'
  • 1969 Autobianchi Runabout (Sammlung Bertone)
  • 1970 BMW 2002 TI Garmisch
  • 1970 Chrysler France Shake (Sammlung Bertone)
  • 1970 Lancia Stratos 1.6 HF(Versteigert 2011)
  • 1972 Suzuki Go
  • 1972 Citroen Camargue(Sammlung Bertone)
  • 1973 NSU Trapezio (Sammlung Bertone)
  • 1974 Fiat 127 Village
  • 1974 Maserati Quattroporte
  • 1974 Lamborghini Bravo (Versteigert 2011)
  • 1975 Visitors Bus
  • 1975 Fiat X1/9 Dallara
  • 1976 Alfa Romeo Navajo (Sammlung Alfa Romeo)
  • 1976 Ferrari Rainbow (Sammlung Bertone)
  • 1977 Jaguar Ascot
  • 1978 Lancia Sibilo (Versteigert 2011)
  • 1979 Volvo Tundra
  • 1980 Lamborghini Athon (Versteigert 2011)
  • 1982 Mazda MX 81
  • 1983 Alfa Romeo Delfino
  • 1984 Chevrolet Ramarro (Sammlung Bertone)
  • 1986 Citroen Zabrus (Sammlung Bertone)
  • 1988 Lamborghini Genesis (Sammlung Bertone)
  • 1990 Chevrolet Nivola (Sammlung Bertone)
  • 1991 Lotus Emotion (Sammlung Bertone)
  • 1992 Fiat Cinquecento Rush
  • 1992 Bertone Blitz (Sammlung Bertone)
  • 1994 Porsche Karisma (Sammlung Bertone)
  • 1994 Fiat Punto Racer
  • 1994 Bertone Z.E.R. (Sammlung Bertone)
  • 1995 Lancia Kayak (Sammlung Bertone)
  • 1996 Opel Slalom (Sammlung Bertone)
  • 1996 Fiat Bravo Enduro 4x4 (Sammlung Bertone)
  • 1997 Alfa Romeo Sportut
  • 1998 BMW Pickster (Sammlung Bertone)
  • 1999 Alfa Romeo Bella (Sammlung Bertone)
  • 2000 Slim (Sammlung Bertone)
  • 2001 Filo (Sammlung Bertone)
  • 2002 Novanta (Sammlung Bertone)
  • 2003 BMW Birusa
  • 2004 Aston Martin Jet 2 (Sammlung Bertone)
  • 2005 CARousel (Sammlung Bertone)
  • 2005 Villa (Sammlung Bertone)
  • 2006 Lancia Sugana (Sammlung Bertone)
  • 2007 Fiat Barchetta
  • 2008 Alfa Romeo BAT 11
  • 2009 Mantide (Sammlung Bertone)
  • 2010 Alfa Romeo Pandion (Sammlung Bertone)
  • 2011 Jaguar B99 (Sammlung Bertone)

PRODUZIONE IN SERIE

  • 1950 Siata Amica
  • 1951 Fiat 1100 Cabriolet Derby
  • 1951 Fiat 1400 Coupé
  • 1951 Fiat 1400 Cabriolet
  • 1953 Bristol 404 Arnolt
  • 1953 MG Arnolt
  • 1953 Fiat 1100/103 Smart
  • 1954 Alfa Romeo Giulietta Sprint
  • 1956 Alfa Romeo Giulietta SS
  • 1958 NSU Prinz Coupe'
  • 1960 Simca 1200 S Coupe'
  • 1961 Asa 1000 Ferrarina
  • 1961 Alfa Romeo 2600 Sprint
  • 1961 BMW 3200 CS
  • 1964 Fiat Dino Coupe'
  • 1964 Iso Grifo
  • 1964 Iso Rivolta Coupe'
  • 1964 Fiat 850 Spider
  • 1966 Alfa Romeo GT 1300
  • 1966 Lamborghini Miura
  • 1967 Toyo Kogyo Mazda 1500
  • 1968 Racer Team Berlinetta
  • 1968 Alfa Romeo 1750
  • 1968 Lamborghini Espada
  • 1969 Iso Rivolta Lele
  • 1970 Alfa Romeo Montreal
  • 1970 Lamborghini Jarama
  • 1966 Alfa Romeo GT 1300
  • 1971 Lamborghini Urraco
  • 1972 Lamborghini Countach
  • 1972 Maserati Khamsin
  • 1972 Fiat X1/9
  • 1973 Ferrari Dino 308 GT4
  • 1974 Lancia Stratos
  • 1974 Audi 50
  • 1974 Innocenti Mini 90/120
  • 975 Saviem SG2
  • 1975 Volkswagen Polo
  • 1976 Fiat 131 Rally
  • 1977 Volvo 262 C
  • 981 Bertone Cabrio
  • 1984 Alfa Romeo 90
  • 1984 Citroen BX
  • 1985 Volvo 780
  • 1986 Opel Cabriolet
  • 1989 Skoda Favorit
  • 1989 Citroen XM
  • 1989 Bertone Freeclimber
  • 1990 Citroen ZX
  • 1992 Bertone Freeclimber 2
  • 1993 Citroen Xantia
  • 1994 Opel Astra Cabrio
  • 1995 Fiat Punto Cabriolet
  • 2000 Opel Astra Coupè
  • 2000 BMW C1
  • 2007 Mini Cooper S John Cooper Works